Iris Deitermann

Iris Deitermann

Herzlich willkommen :)

Hallo an alle!

Schön, dass ihr mich hier besucht :) Wer das regelmäßig tut, begleitet mich auf diesem Blog durch mein Autorenleben, erfährt topaktuell was für Fehler mir beim Schreiben unterlaufen und was es neues aus meiner Feder gibt.

Ich berichte darüber, wie ich arbeite und woran. Was ich mache, wenn ich mal einen Durchhänger habe und wann es weitergeht, welche Fortschritte meine Projekte machen usw. Natürlich interessiert mich dabei auch immer eure Meinung, die ihr mir gerne auch als Kommentar unter den Beiträgen hinterlassen könnt :)

Noch eine kleine Anmerkung: Alle Grafiken dieser Seite stammen aus der Hand des Illustrators Marcel Hampel, der mein Buch "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" mit vielen tollen Bildern unterstützt hat.
Hauptberuflich fertigt er Spielgrafiken für diverse nationale und internationale Spieleentwicklungsfirmen an. Einige davon könnt ihr auf der Seite der Subatomic-Studios sehen, wo er an Fieldrunners 2 mitgearbeitet hat :)



Herzliche Grüße
Iris Deitermann

Freitag, 23. März 2012

Dem Kind einen Namen geben

Ein ganz wichtiger Punkt, den ich bisher noch gar nicht angesprochen habe, aber ohne den alle Figuren nur mit er, sie, es oder gar "man" tituliert werden würden, ist die Namensgebung. :)

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde das oftmals schwierig. In einigen Geschichten (wie beispielsweise der letzten) fliegen mir die Namen einfach nur so zu. In anderen muss ich mir dabei ganz schön einen abbrechen.
Ich schätze, das ist, als ob man seinem Kind einen Namen geben soll. Soooooooo viele Namen, soooooooooo viel Inspiration. Große Klasse und was nu?
Für Fantasygeschichten eignen sich ja einige der angebotenen Namensgeneratoren ganz gut. Die vorgeschlagenen Namen müssen ja nicht übernommen werden, können aber die Gehirnwindungen in Wallung bringen, sodass man schwuppdiwupp seinen passenden Namen selbst erdacht hat. :)

Im Tintenschnüffler musste ich mir für die vielen verschiedenen Figuren, die aus einer völlig anderen Welt stammen als der unseren, so einige Namen einfallen lassen. Da wir uns dort in einer Fantasywelt befinden, konnte ich mit den Namen relativ nahe an der Persönlichkeit der Figuren bleiben, was mir beim Schreiben sehr gut gefallen und Spaß gemacht hat. Damit meine ich so etwas wie, einem Besenstiel den Namen "Sauberwisch" zu verpassen. Na gut, nicht ganz so einfach, aber vom Prinzip genau das, was ich sagen wollte :)

Ganz begeistert bin ich von Namensschaffungen einiger Autoren auf Bookrix. Die Federgruppe dort bestreitet interne Duelle, bei denen die seltsamsten und schönsten Namen im Fantasybereich auftauchen. Diese Beiträge zu lesen, macht jedes Mal viel Spaß. :)

Ich denke nämlich, dass der Name irgendwie zu einer Figur passen muss. Genau erklären kann ich das gar nicht. Aber wenn ich ein Buch über eine Nina lese, verbinde ich damit etwas ganz anderes, als mit einem Namen alla Ennekin Skywalker oder Bilbo Beutlin. ;) Ich schätze ihr versteht was ich meine.

Ob ich eine Empfehlung geben kann, wie man den richtigen Namen findet? Nein, das kann ich nicht :) Schon alleine deshalb, weil ich selbst schon ein paar Mal ins Klo gegriffen habe. Aaaaaaber... aus Fehlern lernt man und ich grübel jetzt einfach noch ein bisschen mehr als vorher, bevor ich meinen Figuren einen Namen gebe und damit Persönlichkeit einhauche ;)

Wie findet ihr denn die passenden Namen für eure Charaktere? :) 

Donnerstag, 22. März 2012

Zwischendurch

Natürlich arbeite ich nicht unermüdlich nur am Schnüffler. Ideen die mir zwischendurch kommen, werden auch immer gleich umgesetzt. Gerade heute schwirrte mir diese Geschichte durch den Kopf  :) Wer Lust hat, kann zwischendurch gerne einmal reinschauen. Einfach auf das Cover klicken und los gehts :)




Sonntag, 18. März 2012

Mein neustes Leid mit OpenOffice

Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber OpenOffice raubt mir derzeit die Nerven. Ich habe das Gefühl es macht was es will, wann es will.
Vor kurzem habe ich versucht meinen Tintenschnüfflertext von DINA4 auf DINA5 zu ändern. Für die ersten Kapitel war das kein Problem. Ab Kapitel 4 jedoch blieb das Ganze im DINA4-Format, wurde aber im DINA5-Format angezeigt.
Das hatte zur Folge, dass jegliche Einstellungen die ich zur Schrift vorgenommen habe, scheinbar belanglos für das Programm waren. Ich war echt schockiert, als eine DINA5 Seite plötzlich eine Masse von bis zu 799 Wörtern pro Seite hatte. Der Ausdruck sah furchtbar aus und war absolut unleserlich.
Bis ich raus hatte, dass es an dieser seltsamen Formatierung lag, gingen mir so einige Nerven flöten. Ich habe sogar über eine mir zugeschickte DINA5-Vorlage versucht, das Ganze richtig einzufügen. Es ging rein gar nichts.

Dann hat mir aber doch noch jemand geholfen, der gemerkt hat, dass ich in meinem "Originaldokument" in DINA4 verschiedene Dokumente zusammenkopiert habe, da ich nicht alle Kapitel als eine Datei gespeichert hatte. OpenOpffice "merkt" sich das auf irgendeine seltsame Art und Weise und wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man im Dokument auch, dass es eine dünne blaue Linie auf den Seiten an der Oberkante gibt, die man in ein anderes Dokument kopiert hat. Aus irgendeinem Grund funktioniert es bei der Formatierung dann wie eine Sperre. Man kann machen was man will, der Text lässt sich einfach nicht so formatieren, wie man es gerne hätte.

Das Ganze sieht dann einfach so aus (und hätte man mir das nicht gesagt, wäre es mir auch nicht aufgefallen):

blaue Linie über eingefügtem Text


Jetzt der Clou an der Sache oder besser gesagt die Lösung: Jedes Kapitel hat natürlich auch die dementsprechende Kennzeichnung, in welchem Kapitel wir uns befinden. Löscht man die Kapitelzeile (die weder als Kopfzeile noch sonstirgendwie seltsam eingefügt ist, es steht einfach nur drüber), kann man den Text im Gesamten bearbeiten. Darauf muss man aber erstmal kommen. Also musste ich einfach nur an jeder blauen Linie (denn es war schon ne Weile her, dass ich die alle zu einem Dokument zusammengefasst habe und ich wusste nicht mehr genau wo ich was hinkopiert hatte) die Kapitelüberschrift entfernen und schwupps konnte ich den Text in DINA5 mit allen zugehörigen anderen Formatierungen nach meinen Wünschen gestalten.

Eine so kleine Sache kann einem echt stundenlang den Nerv rauben.

Sonntag, 11. März 2012

Wieder etwas gelernt :)

Dialoge schreiben ist ja eigentlich nicht schwer. Ein paar Anführungszeichen, gerne auch Gänsefüßchen genannt, dazwischen einige Sätze und am Ende ein Punkt, Ausrufe- oder Fragezeichen.
Was ich allerdings nicht wusste ist, dass man KEINEN Punkt am Ende einer wörtlichen Rede setzt, wenn der Satz danach mit einem Komma weitergeführt wird.

"Natürlich sind sie nur zu Besuch.", sagte der Tintenschnüffler.

Diese Satzzeichenfolge ist also falsch. Ehrlich gesagt war ich erstmal perplex und musste auch direkt nachfragen, ob diejenige, die mir diesen Fehler offenbart hat, sich auch WIRKLICH SICHER sei. :D
Sie war es und hatte Recht.

Seit der neuen Rechtschreibung scheint sich übrigens so einiges getan zu haben, was die "Redebegleitsätze" angeht. Erst durch meinen Fehler (der mich so unglaublich erstaunt hat), habe ich mich überhaupt mal damit beschäftigt. Ich kann das nur jedem empfehlen, der Dialoge in seinen Geschichten verwendet :)

Eine Seite mit zugehörigen Beispielen findet sich übrigens hier:

http://bettina-huchler.suite101.de/zeichensetzung-bei-der-woertlichen-rede-a62557

Die Seite beinhaltet einen kurzen Artikel darüber, welche Arten von "Redebegleitsätzen" es gibt und was dabei zu beachten ist. Die meisten Dinge sind jedem bestimmt bekannt. Dennoch... durch das Aufzeigen meines Fehlers, war es nicht verkehrt, sich das Ganze mal zu Gemüte zu führen :)

Kommt euch dieser Fehler bekannt vor? Macht ihr ihn vielleicht auch? Gerne dürft ihr eure Erfahrungen mit mir teilen :)

Samstag, 3. März 2012

Was gibt es neues?

Nachdem mir die Dialoge und Erzählpassagen die Nerven geraubt haben, ich mich irgendwann total darin verrannt habe und mehrmals von vorne angefangen bin, habe ich das dann fürs Erste abgeschlossen. Zumindest bis die nächsten Änderungen anstehen. 

Im Moment wird im Hintergrund fleißig an den Illustrationen gearbeitet. Nachdem einige Entwürfe ja schon in die Richtung gingen, in der die Figur letztlich auch abgebildet werden soll, kommt jetzt der Teil der Arbeit, in dem die Bilder an den Text angepasst werden müssen. Stellt euch das bloß nicht so leicht vor. Bei jedem Bild muss neu entschieden werden, ob es ein ganzseitiges Bild sein soll oder vielleicht nur ein Vignette, welche Szene eignet sich überhaupt, welche eher nicht. Welchen Stil soll das Ganze bekommen? Die ganzen Faktoren, die es zu bedenken gibt, habe ich nun ausschließlich in den Ermessensbereich des Künstlers gelegt. 

Anbei ein kurzes Beispiel. Ich habe im Text von einigen Masken geschrieben, die eine nicht ganz unwichtige Rolle für die Handlung spielen. Eigentlich hatte ich mir dabei etwas in Richtung Balimasken ausgedacht. 
Allerdings, wenn man sie sich dann so anschaut, sollte man überdenken, ob sie für die Zielgruppe die richtige Richtung sind. Nachdem die ersten Masken gezeichnet worden waren und Marcel einige Zweifel geäußert hatte, musste ich ihm Recht geben. Also haben wir versucht, eine neue Richtung zu finden, die zwar immer noch ein bisschen Bali hat, aber "ungefährlicher" aussieht. 

Hier das Resultat der ersten Skizzen:




Dies sind natürlich nicht alle Entwürfe, die gemacht wurden :) Aber ich denke, man bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel Arbeit in jedem Detail steckt, dass eine Illustration am Ende ausmacht.